Schulbezogene Sozialarbeit

„Schulsozialarbeit an allen Schulen!“

So lautet eine Forderung der Elternvertreterinnen und Elternvertreter im Bezirkselternausschuss (BEA) in Steglitz-Zehlendorf. Am 18.02.2013 wird den Eltern der aktuelle Stand der Diskussion zur Umsetzung des Rahmenkonzeptes Schule-Jugendhilfe vorgestellt. Neben einer allgemeinen Einführung in die Strukturen und Themen liegt der Fokus auf dem Aufgabenfeld „Weiterentwicklung schulbezogene Sozialarbeit“.  Andreas Oesinghaus und Andreas Huber vom Stadtteilzentrum Steglitz e.V. berichten praxisnah, wie schulbezogene Sozialarbeit gelingt und welche positiven Effekte sie auf die Kinder und Jugendlichen, deren Familien und das Schulleben insgesamt hat.

Die Eltern wünschen sich eine einheitliche Ausstattung aller Schulen mit Schulsozialarbeit, die präventive Angebote, einzelfallbezogene Hilfen sowie Elternarbeit und freizeitpädagogische Angebote bereit hält. Darüber hinaus leistet Schulsozialarbeit auf Augenhöhe mit Schule einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Schulklimas und der Öffnung von Schule zum Umfeld. Schulsozialarbeit unterstützt eine individuell abgestimmte Förderung und wirkt frühzeitig. Bisher ist jedoch keine Ressourcenverteilung gewährleistet, die den Bedarf an schulbezogener Sozialarbeit an allen Schulen abdecken kann.

Derzeit können in Steglitz-Zehlendorf 15 bezirklich finanzierte Schulstationen (nach § 13 SGB VIII), drei Schülerclubs (schulbezogene Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII) und 10 Stellen der Schulsozialarbeit aus dem landesweiten  „Programm Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“  gefördert werden. Außerdem können Schulen Mittel aus dem Ganztagsschulbereich für schulbezogene Sozialarbeit verwendet werden.

 

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