Kooperationsgeschichte

Kooperationsgeschichte: Das Gefangenendilemma als Paradigma von Kooperation

Nach längerer Pause möchte ich mich hier mit einer Kooperationsgeschichte zurückmelden und zum Nachdenken anregen. Das Gefangenendilemma beruht auf einer Geschichte, in der es um zwei festgenommene Einbrecher geht, die getrennt von einander verhört werden und eine Entscheidung treffen müssen. Sie zeigt, warum es durchaus sinnvoll ist eigene Interessen und individuelle Optimierung zugunsten eines für alle günstigen, gemeinsamen Vorgehens zurückzustellen: Professor Julian Nida-Rümelin in der Zeit-Akademie „Philosophie“ über das Gefangenendilemma als Paradigma von Kooperation.

Wie würden Sie sich entscheiden? Kennen Sie eine anschauliche Kooperationsgeschichte oder haben Sie eine ganz persönliche?

Warum diese und andere Kooperationsgeschichten im Kontext von Kooperation Schule-Jugendhilfe? In der Debatte um Bildungslandschaften und kommunale Vernetzung bildet Kooperation das Kernstück erfolgreichen Handelns. Die Formen von Kooperation und ihre Wirkungen  sind jedoch vielfältig. Schnelle und eindeutige Erfolge sind aufgrund langer und komplexer Prozesse des Aushandelns und Aufeinanderzugehens unterschiedlicher Interessengemeinschaften, Systemen und Kulturen eher die Ausnahme. Somit stellen sich auf dem Weg zu einer kooperativen und beteiligungsorientierten Kultur und Praxis  immer wieder Fragen nach dem Sinn und Nutzen von Kooperation bzw. „Zusammenwirken“. Und Geschichten eignen sich aus meiner Sicht sehr gut dazu unsere Themen (in diesem Fall Kooperation) zu reflektieren, sie zu hinterfragen und unser Verständnis für sie zu erweitern.

 

 

 

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