"best practice" / Bezirkliches Rahmenkonzept

Lokale Bildungsforen – Lebenswelten gemeinsam gestalten

Oft liegen sie räumliche nahe beieinander und dennoch sind die Berührungspunkte nicht immer gut entwickelt: Grundschulen, Kitas, Jugendfreizeitstätten und Kinder- und Jugendgesundheitsdienste haben zwar mit den gleichen Kindern zu tun, aber zu unterschiedlichen Zeiten, mit unterschiedlichen Schwerpunkten und unterschiedlichen Aufträgen. Im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsverständnisses sind vorschulische Erfahrungen genauso wie Freizeit und Gesundheit wichtige Aspekte der Lebensentfaltung. Eine gute Abstimmung der Bereiche trägt zudem zu einer guten Nutzung der vorhandenen Ressourcen bei.
In drei Bildungsforen, die an der Mercator-, Sachsenwald- und Alt-Lankwitzer Grundschule von September bis Oktober 2013 stattfanden, ging es daher gezielt darum, den Lebensort Schule stärker mit den jeweiligen Umfeldern zu verzahnen und das Kennenlernen der unterschiedlichen Akteure und Einrichtungen zu befördern. Über 130 Teilnehmer/innen aus 13 Arbeitsfeldern entwickelten dabei schulspezifische Konzepte für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit vor Ort. Zu den Ergebnissen gehörten u. a. Überlegungen zur Verbesserung der Kommunikation, die zugleich die Nutzung vorhandener Hilfsangebote erhöht, die Abstimmung bei der Gestaltung des Ganztages, und die Einbeziehung der Eltern.

Am Schluss der dreistündigen Veranstaltungen standen für jede Schule konkrete Verabredungen zur Weiterarbeit fest. Hoch erfreut zeigten sich alle drei Schulleitungen über die breite Resonanz, die die Foren sowohl innerhalb wie außerhalb der Schulen fanden. Das große Interesse und die positiven Bewertungen der Veranstaltungen durch die Teilnehmenden zeigen, dass hier die richtigen Schritte gegangen werden. Zur angenehmen Arbeitsatmosphäre trug nicht zuletzt die Verpflegung bei, die Eltern aus den Fördervereinen und Schülerfirmen organisierten. Der Blick über den Tellerrand gelang auch auf einer ganz anderen Ebene: Unterstützung in der Moderation leisteten die beiden Koordinatorinnen Florian Förster und Tanja Boettcher aus Spandau und Reinickendorf. Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank auch an diese beiden.

Drei Schulen, drei Wege zu einer besseren Gestaltung der Zusammenarbeit. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Reinhard Hoffmann

Gesamtauswertung und Evaluationsergebnisse Bildungsforen Steglitz-Zehlendorf

Building bridges.

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