Inklusion / Schulbezogene Sozialarbeit

Zusammenfassung Fachtag: Inklusion auf dem Weg – gemeinsame Handlungsfelder von Schule und schulbezogener Jugend(sozial)arbeit in Steglitz-Zehlendorf vom 25.11.2013

In Steglitz-Zehlendorf wird die Umsetzung von Inklusion als gemeinsame Aufgabe u.a. von den Bereichen Schule und Jugendhilfe verstanden. Für eine pädagogische Praxis, die sich an den individuellen Bedürfnissen aller Kinder und Jugendlichen orientiert, wird die abgestimmte und systematische Zusammenarbeit beider Bereiche als Gelingensbedingung betrachtet. Schulbezogene Jugend(sozial)arbeit und Schule gehören dabei zu den wichtigsten Partnern. Steglitz-Zehlendorf zählt darüber hinaus zu den vier Berliner Pilotbezirken, die ein Beratungs- und Unterstützungszentrum (BuZ) für inklusive Pädagogik implementieren.
Auf dem Fachtag werden über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Inklusion in Steglitz-Zehlendorf informiert und die Aufgabenbereiche des BuZ vorgestellt. Darüber hinaus bietet der Fachtag einen Rahmen für den fachlichen schulartspezifischen und schulartübergreifenden Austausch. Durch die Darstellung gelungener Praxisbeispiele aus wesentlichen Handlungsfeldern bei der Umsetzung von Inklusion bzw. im Hinblick auf den Umgang mit Heterogenität können Anregungen für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeit gewonnen werden.
In den Fachtag fließen die Ergebnisse aus dem vorangegangen Fachtag im Mai 2013 ein, bei dem das Thema Inklusion im Kontext von schulbezogener Jugend(sozial)arbeit beleuchtet wurde.
Zum Teilnehmerkreis gehören die Fachkräfte der schulbezogenen Jugend(sozial)arbeit und die Lehrkräfte bzw. Schulleiter/innen der jeweiligen Schulen in Steglitz-Zehlendorf.

  • Ablauf am Vormittag:

Begrüßung:

  • Doris Lehmann (Leitung der Verwaltung des Jugendamtes)
  • Gerold Maelzer (Leitung Fachreferat 1, Jugendförderung bis 31.12.2013)
  • Linda Ortleb (Leitung Fachreferat 1, Jugendförderung ab 01.01.2014)
  • Sabine Hellmuth-Press (SFBB)

„Das bezirkliche Rahmenkonzept Schule-Jugendhilfe auf dem Weg – Bildungsverbünde in Steglitz-Zehlendorf aktuell“ (Präsentation: Jana Thun)

Anüpfen an den letzten Fachtag („Ergebnisse Fachtag im Mai“: Präsentation von Sascha Mase, tandem BQG und Anita Vürell, contact gGmbH)

Inklusion in Steglitz-Zehlendorf aus Sicht von Schule und Jugendhilfe (Marion Thiel-Blankenburg, Schulleiterin Paul-Braune- Schule/komm. Leitung Beratungs- und Unterstützungszentrum und Uwe Lamm, Geschäftsführer contact Jugendhilfe und Bildung gGmbH):
Frau Thiel-Blankenburg und Herr Lamm gehen als Vertreter der Bereiche „Schule“ und „Jugendhilfe“ in ihrer Präsentation beispielhaft auf folgende Fragestellungen ein und zeigen damit Anknüpfungspunkte für den Austausch der verschiedenen Perspektiven im Rahmen des Fachtages auf:

  • Zum Verständnis/der Definition von Inklusion: Was verstehen wir (als Vertreter der Bereiche Schule und Jugendhilfe in Steglitz-Zehlendorf) unter Inklusion? Gibt es unterschiedliche Perspektiven?
  • Wo liegen aus unserer Sicht die Gemeinsamkeiten?
  • Welche Herausforderungen bestehen im Hinblick auf eine inklusive Pädagogik und Erziehung für Schule und Jugendhilfe (spezifisch schulbezogene Jugend(sozial)arbeit) aus unserer Sicht?
  • Was ist aus unserer Sicht erreicht, insbesondere in S-Z?
  • Ausblick: Wo sehen Sie, im Hinblick auf die Umsetzung einer inklusiven Bildung, gemeinsame Handlungsschwerpunkte für Schule und Jugendhilfe für die Zukunft? Welche Rolle könnte schulbezogene Jugend(sozial)arbeit spielen? Was wünschen Sie sich für die Umsetzung einer inklusiven Bildung in S-Z?

Ausschnitte des Films „Inklusion – leicht gemacht“  (von Uwe Lamm und contact – Jugendhilfe und Bildung gGmbh) ergänzen die Präsenation um lebendige Einblicke in die Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen zum Thema „Inklusion“, so dass auch ihre Stimme im Rahmen des Fachtags berücksichtigt wird.

Arbeit in Schulteams und Austausch mit anderen Teams, Blitzlicht aus den Runden

Aktueller Stand Beratungs- und Unterstützungszentrum BuZ (Marion Thiel-Blankenburg und Tatjana Krischel): BUZ-Konzept Fachtag Schule-Jugend 25.11.2013

  •  Ablauf am Nachmittag:

„Good Practice“ zu gemeinsamen Handlungsfeldern (Kurzpräsentationen der Ansätze/Erfahrungen aus Schulen im Bezirk)

  • „Soziales Lernen“:

Arne Fahsig (Alep e.V.) und eine Lehrerin der Conrad-Grundschule berichten gemeinsam über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit auf dem Gebiet „Soziales Lernen“.

  • „Übergänge“:

Karsten Hille (Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.) stellt den Ansatz zur Übergangsgestaltung in der Montessori-Gemeinschaftsschule in einer Präsentation dar.

  • „Partizipation“:

Thomasz Kaczmarek und Karl Maurer (Nachbarschaftsheim Wannseebahn e.V.)  geben Einblicke in die Umsetzung von Partizipation an der Mühlenau-Grundschule und im Kiez: Präsentation.

Gemischte Arbeitsgruppen zur Vertiefung der Handlungsfelder „Soziales Lernen“, „Übergänge“, „Partizipation“:

Vertiefte Vorstellung des Beispiels
Was gibt es in diesem Bereich an den anderen Schulen?
Ziele, Methoden, Zielgruppen
Was funktioniert gut?
Was muss beachtet werden?
Nächste Schritte auf dem Weg der Weiterentwicklung

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Präsentation der Kernaspekte der Diskussion in den Arbeitsgruppen im Plenum

Ausblick/Feedbackrunde

Die Durchführung weiterer gemeinsamer Fachtage von Fachkräften der Jugend(sozial)arbeit und Schule wird ausdrücklich gewünscht und als Bereicherung erlebt. Im nächsten Jahr soll es wieder zwei Fachtage geben, einen für die Schulsozialarbeiter/innen und einen gemeinsamen mit den Schulleitungen/Lehrkräften.

Ende

 

 

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