Bündnis für Bildung / Lernen/Integrative Lerntherapie

Konstituierende Sitzung des Runden Tisches „Integrative Lerntherapie“ im Auftrag des „Bündnis für Bildung“ in Steglitz-Zehlendorf

Der Runde Tisch „Integrative Lerntherapie“ hat zum ersten Mal am 11.03.2014 in der Paul-Braune-Schule getagt. Ziel ist die Verzahnung schulischer und lerntherapeutischer Interventionen am Lernort Schule zur Prävention von Lernstörungen. Diese Zielrichtung verfolgen am Runden Tisch Vertreterinnen und Vertreter der Kinder-Jugendhilfe, des Gesundheitsbereichs und von Schule. Der schulische Bereich ist vertreten durch die Schulverwaltung, das Beratungs- und Unterstützungszentrum (BuZ) für inklusive Pädagogik und Erziehung sowie Schulleitungen. Für den „Blick über den Tellerrand“ werden außerdem weitere Expert/innen einbezogen, beispielsweise aus Stiftungen oder anderen Bezirken, so dass gemeinsam Ideen für innovative und abgestimmte Konzepte entwickelt werden können. Von deren Umsetzung sollen schließlich die Familien, Kinder und Jugendlichen in Steglitz-Zehlendorf profitieren. Durch die multiprofessionelle Zusammenarbeit und Abstimmung sollen die Förderung und Unterstützung am Lernort Schule weiter ausgebaut und vor allem schulischen Schwierigkeiten im Bereich „Lernen“ stärker vorgebeugt werden.
Den Auftrag zur Einrichtung eines Arbeitspaketes „Lernen“, in dessen Rahmen zunächst ein Runder Tisch „Integrative Lerntherapie“ initiiert werden sollte, hat das „Bündnis für Bildung – kooperieren, vernetzen, mitmachen“ in Steglitz- Zehlendorf im Januar 2014 erteilt. Dieses kommunale Bündnis ist aus dem „Bezirklichen Rahmenkonzept zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe“ hervorgegangen und umfasst neben den Bereichen Schule und Kinder- und Jugendhilfe auch das Gesundheitsamt sowie das Amt für Weiterbildung und Kultur. Marion Thiel-Blankenburg (komm. Leitung BuZ) und Hannelore Grauel-von Strünck  (Leitung Erziehungs- und Familienberatung) koordinieren als Vertreterinnen von „Schule“ und „Jugend“ im Tandem das Arbeitspaket „Lernen“.
Die konstituierende Sitzung des Runden Tisches „Integrative Lerntherapie“ wurde durch eine externe Moderation (Katrin Kantak und Birgit Wolf von kobra.net) unterstützt. Erste Teilziele für den gemeinsamen Arbeitsprozess konnten bereits abgestimmt sowie die Rahmenbedingungen abgesteckt werden. Zunächst sind acht Sitzungen im Abstand von ca. sechs Wochen geplant. Ziel ist es in diesem Zeitrahmen einen Konzeptvorschlag zu erarbeiten. Dieser wird der Steuerungsgruppe und dem Beirat „Bündnis für Bildung“ zur Abstimmung über die weitere Umsetzung vorgelegt. Das erste Teilziel des Runden Tisches ist die Erarbeitung einer Bestandsaufnahme: Welche Angebote gibt es bereits zur „Prävention von Lernstörungen“ bzw. im „lerntherapeutischen Bereich“? Was hat sich bewährt? Wo besteht Weiterentwicklungsbedarf, insbesondere im Hinblick auf die stärkere Verzahnung der Bereiche? Vor allem Modelle, die bereits erfolgreich neue Wege beschreiten, sollen dabei im Fokus stehen. Mit dieser Auseinandersetzung beginnt der Runde Tisch „Integrative Lerntherapie“ voraussichtlich Mitte Mai im Rahmen eines Klausurtages. Über die weiteren Schritte und Zwischenergebnisse wird hier regelmäßig berichtet.

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