Bündnis für Bildung / Inklusion / Lernen/Integrative Lerntherapie

Dokumentation Runder Tisch „Lernen“ vom 24.06.2014

Ablauf:

1.    Begrüßung
2.    Zusammenfassung des bisherigen Arbeitsstands des Runden Tisches: 2014_06_17_Doku Zwischenstand
3.    Zielbestimmung für den Tag
4.    Darstellung des Bildungsauftrags aus Sicht der Institutionen Schule und Jugendhilfe: Gemeinsamer Bildungsauftrag = PRÄVENTION
5.    Aufgabenfelder (sonder-)pädagogischer und lerntherapeutischer Handlungsfelder
6.    Erarbeitung einer inhaltlichen Rahmengebung zur Kooperation im Ganztag

Diskussionsergebnisse:

Die folgende Zusammenfassung enthält die Hauptaspekte der Analyse (sonder)päda¬gogischer und lerntherapeutischer Handlungsfelder für eine gute Zusammenarbeit, ergänzt mit den Ergebnissen des Klausurtages und Rückmeldungen der Teilnehmer/innen der Sitzung. Ziel ist die Beschreibung der inhaltlichen und strukturellen Eckpunkte für ein Kooperationsmodell „Lernen“ am Ort Schule:

Handlungsfeld Integrative Lerntherapie

  •     Von Außen
  •     Arbeit mit Teilleistungen
  •     „gestörte Lernprozesse“ bei „Einzelsetting“
  •     Ursprung: entmutigte Kinder (kritischer Lerninhalt)
  •     Ziel: Beseitigung der Störung
  •     Elternarbeit als Prozessbegleitung
  •     Was bietet das Kind an?  Beziehungsebene
  •     Beziehungsebene
  •     Erfahrung Selbstwirksamkeit
  •     Auswahl der Kinder kann nach Bereichen erfolgen

Handlungsfeld Sonderpädagogik:

  •    Auswahl der Kinder nach Förderbereichen
  •     Ziel: Förderung und Unterstützung
  •     Elternarbeit: Information und Beratung
  •     Teil des Systems Schule
  •     Beziehungsaufbau

Inhaltliche Gemeinsamkeiten (sonder)pädagogischer und lerntherapeutischer Handlungsfelder:

  •    Auswahl der Kinder
  •     Elternarbeit
  •     Haltung  an den Stärken orientiert
  •     Einzelsetting/Gruppe
  •     Methoden und Materialien
  •     Austausch im Team
  •     Kompetenz auf Augenhöhe
  •     Förderplanung im Team
  •     Förderdiagnostik/Lernprozessdiagnostik
  •     Diagnostik: systemischer Ansatz/Wirkungsgefüge

Ergebnisse des Klausurtages, ergänzt um aktuelle Rückmeldungen der Teilnehmer/innen:

Strukturelle Rahmenbedingungen:

  •    Finanzierung
  •     Bestandsaufnahme/Ressourcenanalyse
  •     Bedarf: Woran mangelt es am meisten? (Daten Jugendhilfe, Schule, Gesundheit)
  •     Begriff „Prävention“ einordnen
  •     Öffnung / strukturelle Verzahnung
  •     Transfer
  •     Konzeptentwicklung/Dokumentation
  •     Lehrmethoden/schulische Strukturen – Förderung
  •     Modellstandorte
  •     Ressourcenfrage/“Räume“ zur Zusammenarbeit

Inhaltliche Eckpunkte:

  •     Multiprofessionelle Teams
  •     Was lernt Schule von Sozialer Arbeit?
  •     Perspektive Lehrer/innen und Sozialarbeit in Konzeptentwicklung einbeziehen
  •     Haltung
  •     Formate/Strukturen der Zusammenarbeit vor Ort
  •     Elternarbeit
  •     Diagnostik/modularisiertes Förderkonzept
  •     Kontinuität/Nachhaltigkeit
  •     Transfer
  •     Partizipation

Verabredung:

Über die benannten inhaltlichen und strukturellen Eckpunkte besteht Konsens. Diese sollen in den weiteren Sitzungen konkretisiert und in die Konzeptentwicklung integriert werden.
Die Eckpunkte zu den „strukturellen Rahmenbedingungen“ (u. a. Bedarfsanalyse) werden in der nächsten Sitzung, am 09.09.2014 vertieft.

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