Bündnis für Bildung / Inklusion / Lernen/Integrative Lerntherapie

Dokumentation „Runder Tisch Lernen“ vom 09.09.2014

Ablauf:

  1. Begrüßung und Überblick (Frau Thiel-Blankenburg/Frau Straßburg)
  2. Zwischenstand und Ergänzungen weiterer Kooperationsbereiche (Frau Thiel-Blankenburg/Runder Tisch)
  3. Rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierungen (Runder Tisch)
  4. Ausblick und Fortschreibung des Zeit-Maßnahmen-Planes (Frau Thiel-Blankenburg/Runder Tisch)

Diskussionsergebnisse:

zu 2.) Zwischenstand und Ergänzungen weiterer Kooperationsbereiche:

Anknüpfung an den Stand vom 24.06.14 (siehe Dokumentation): Die Perspektiven der Sonderpädagog/innen und Lerntherapeut/innen wurden dargestellt, der Blick soll auf weitere mögliche Kooperationsbereiche (Lehrkräfte, Ergänzende Betreuung, Jugendarbeit/Schulsozialarbeit, Schulpsychologie, Gesundheit, Eltern…) erweitert werden.

Gesamtziel: Ganzheitliche, vernetzte und abgestimmte Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Hilfebedarf zur Prävention von Lernversagen und anderen Entwicklungs- und Teilhabestörungen.

Mit den Vertreter/innen  der Bereiche werden Ergänzungen für die weitere Konzeptentwicklung gesammelt:

Eltern:
–    Kind muss im Mittelpunkt stehen
–    Unterstützung in bez. auf „Lernstörungen sollte in Schule verankert sein
–    Multiprofessionelle Zusammenarbeit sollte gegeben sein
Schule:
–    Schulübergreifende Gruppen (LRS-Stunden) vor ILT
–    Schulverbünde in sozialräumlichen Bildungslandschaften knüpfen
–    Ganztag einbeziehen
–    Ist Schule ein Ort für Therapie?
Schulpsychologie:
–    Fortbildung / “Psychoedukation“ (Aufklärung) wichtig
–    Präventionsaspekt hervorheben
ILT:
–    Lehrer ins Boot holen
–    interventive Angebote „nach“ Prävention sind wichtig
Kita:
–    frühzeitiger Blich wichtig
–    Übergänge Kita-GS-OS gesstalten

zu 3.) Rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten

Folgende Ansätze/Vorschläge werden diskutiert:

Schule:

  • Schulgesetz, 2004: Auftrag zu frühzeitiger Förderung/Prävention verankert
  • Schulische Förderungsformen: temporäre Lerngruppen, Einzelförderung und Kleinklassen
  • Ziel: Grundausstattung für Schulen im Rahmen von Inklusion (politische Entscheidung: frühestens 2016/17)
  • „Sondermittel“ gibt es aus dem s.g. „Bonusprogramm“ für ausgewählte Schulen oder in Einzelfällen Finanzierungen über BuT-Mittel
  • Mittel/Stundenkontingente in Schulaufsicht

Jugendhilfe:

  • Gesetzesgrundlage: SGB VIII
  • Möglichkeiten Verzahnung mit Schule: § 29 SGB VIII (Soziale Gruppenarbeit) – Gruppe am Ort Schule   einrichten,  dafür müssen einzelfallbezogene Anträge zur Hilfe zur Erziehung von Eltern gestellt werden
  • Vorschlag: sozialpädagogische Verstärkung für einen definierten „Schulverbund“, wenn Finanzierung (lern-)therapeutischer Stunden von Schule (Schulaufsicht) übernommen werden kann („Pool“ von Sozialarbeiter/innen für Schulverbund zuständig (Jugend) + eine Fachkraft Lerntherapie (Schule))
  • Vorschlag: Module entwickeln und dann verschiedene Finanzierungsmodelle vorschlagen / zuordnen

zu 4.) Ausblick und Fortschreibung Zeit-Maßnahmen-Plan:

  • Erarbeitung eines Konzeptentwurfs bis Dezember 2014
  • Abstimmung zu Konzeptentwurf am Runden Tisch am 13.01.2015, Mühlenau-GS
  • Vorstellung Konzept in Steuerungsgruppe (Koordinierungsgremium) und Beirat „Bündnis für Bildung“, voraussichtlich im Februar und März 2015
  • Erprobung des Konzepts als Modellprojekt an einzelnen Grundschulen ab Schuljahr 2015/2016
  • Implementierung des Konzeptes im Schuljahr 2016/2017

 

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