Aktuelle Veranstaltungen / Bezirkliches Rahmenkonzept / Schulbezogene Sozialarbeit

Perspektive Schulsozialarbeit: Ergebnisse des Fachtages „Schulstationen in Steglitz-Zehlendorf“

 

Die Fachkräfte der Schulstationen und Schülerlubs in Steglitz-Zehlendorf

 

Am 12.11.2012 hat das Jugendamt Steglitz-Zehlendorf  (Gerold Maelzer, Fachreferat I) in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (Sabine Helmuth-Press, SFBB) sowie der bezirklichen Koordinatorin für den Bereich Kooperation von Schule und Jugendhilfe (Jana Thun, Programmagentur Stiftung SPI) einen Fachtag „Schulstationen in Steglitz-Zehlendorf“ durchgeführt. Hier finden Sie Impressionen zum Verlauf des Fachtages sowie die Ergebnisse der Diskussion zu den Erwartungen an die Weiterentwicklung der schulbezogenen Jugend(sozial)arbeit in Steglitz-Zehlendorf.

Der Ablauf am Vormittag

Die Workshops am Nachmittag

Kleingruppendiskussion nach der Präsentation des aktuellen Standes des bezirklichen Rahmenkonzeptes zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe:Welche Erwartungen haben die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an die Weiterent­wicklung der schulbezogenen Jugend(sozial)arbeit in Steglitz-Zehlendorf? Was muss in Planung und Umsetz­ung berücksichtigt werden?

Die Antworten geben einen Einblick in die Problemfelder,  die auf dem Gebiet der Kooperation von Schule und Jugendhilfe, insbesondere an der Schnittstelle der schulbezogenen Jugend(sozial)arbeit, wahrgenommen werden. Die Erwartungen und Wünsche für die zukünftige Gestaltung des Bereiches der schulbezogenen Jugend(sozial)arbeit werden in die Diskussionen innerhalb der Projektstruktur einfließen.  Dies bildet den Ausgangspunkt für den weiteren und intensiveren Austausch zwischen den Fachkräften vor Ort und den Planungsebenen.

Zusammenfassung der Diskussion: Problemfelder und Erwartungen bzw. Wünsche für die Zukunft

  • Problemfeld: Finanzierung
  • Erwartungen/Wünsche:  Regelfinanzierung; unbefristete Arbeitsverträge; gesicherte Finanzierung für die Zukunft; bestehende Modelle erhalten und ausbauen; angemessene Ausstattung
  • Problemfeld: Transparenz des Weiterentwicklungsprozesses
  • Erwartungen/Wünsche: Öffentlichkeitsarbeit; Partizipationsmöglichkeiten für Eltern, Schüler und Schülerinnen; regelmäßige und intensivere Beteiligung der Fachkräfte; inhaltliche Auseinandersetzung mit spezifischen Themen (Arbeitspaketen) ermöglichen
  • Problemfeld: System- und Strukturunterschiede
  • Erwartungen/Wünsche:  verbindlicher, regelmäßiger Fachaustausch (Schule/Jugendhilfe); Offenheit, Anerkennung und Vertrauen in Kommunikation; Zeit und Raum für Austausch schaffen; „Arbeit auf Augenhöhe“; Rechtsanspruch auf Schulsoszialarbeit für alle gewährleisten; Information: Aufklärung über Aufgaben und Funktion von Schulsozialarbeit; Informationsveranstaltung der verschiedenen Bereiche (Gesundheit, Kultur…); Teamarbeit und kollegiale Beratung in Schulen stärken; Schulen zeigen Eigeninitiative; dynamische Strukturen zwischen Schule und Jugendhilfe; Sozialraumorieniterung und Vernetzung als Bezugspunkt

Impressionen aus den Workshops:

Abschluss: Auswertung und Feedback im Plenum

Ausblick: Der fachliche Austausch sowie der inhaltliche Input wird von den Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt und im nächsten Jahr soll diese Möglichkeit wieder geschaffen werden.

 

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